Geburtstagswünsche

 

 

 

Geburtstagsgedichte Lesen und relaxen

Geburtstagsglückwünsche - Geburtstagsgedichte

Der Geburtstag eines Freundes, eines Familienangehörigen oder eines guten Bekannten naht. Was soll ich schenken? Diese Frage stellt man sich immer wieder. Überraschen Sie das Geburtstagskind doch einfach einmal mit einem schönen Gedicht. Nehmen Sie sich eine schöne Glückwunschkarte und senden einen schönen Gruß mit einem passenden Gedicht aus dieser Rubrik. Oder tragen Sie ihre Geburtstagsglückwünsche einfach auf der Feier vor. Es stehen Ihnen hier auch einige schöne Geburtstagsgedichte zum Vortragen zur Verfügung. Ausserdem finden Sie in dieser Rubrik auch Sprüche und kurze Texte, die Sie für eine Glückwunschkarte sehr gut verwenden können.


Seiteninhalt: Geburtstagsgedichte und Geburtstagsglückwünsche

Hab Sonne im Herzen (Cäsar Flaischlen)

Spät ist es (Emanuel Geibel)

Festmahlzeiten (Trutzhart Irle)

Alles Gute zum Geburtstag (Roland O. Spewak)

Das Geburtstagskind (Verfasser unbekannt)

Engelchen & Teufelchen (Verfasser unbekannt)

Dem Mann zum 50. Geburtstag (Eingesendet von Gunda J.)

Die Tasse (Verfasser unbekannt)

Kein Geburtstag an Sie (Justinus Kerner)

Mit Verstand (Eingesendet von Juliane Klein)

Was soll ich jetzt tun? (Eingesendet von Juliane Klein)

Der Freundin zum Geburtstag (Unbekannter Verfasser, 19. Jahrhundert)

Das Alter (Verfasser unbekannt)


Geburtstagsgedichte und Vorträge zum Geburtstag

Gedichte zum Geburtstag - Blumen zum Geburtstag

Auch ein Gedicht auf einer Geburtstagskarte oder ein schöner Vortrag auf der Geburtstagsfeier kann ein wunderbares Geschenk sein. Hier finden Sie beides. Wunderschöne Geburtstagsgedichte von bekannten Dichtern tragen dazu bei, ihre Karte zu verschönern. Ein gelungener Vortrag passend zum Jubiläum erfreut das Geburtstagskind und die eingeladenen Gäste besonders. Die Stimmung wird steigen. Sehen Sie sich die Vorträge einfach einmal an. Vielleicht ist auch für Sie etwas dabei. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Hab Sonne im Herzen

Hab Sonne im Herzen,
ob's stürmt oder schneit,
ob der Himmel voll Wolken,
die Erde voll Streit ...
hab Sonne im Herzen,
dann komme was mag:
das leuchtet voll Licht dir
den dunkelsten Tag!

Hab ein Lied auf den Lippen
mit fröhlichem Klang,
und macht auch des Alltags
Gedränge dich bang ...
hab ein Lied auf den Lippen,
dann komme was mag:
das hilft dir verwinden
den einsamsten Tag!

Hab ein Wort auch für andre
in Sorg und in Pein
und sag, was dich selber
so frohgemut läßt sein:
Hab ein Lied auf den Lippen,
verlier nie den Mut,
hab Sonne im Herzen,
und alles wird gut!

(Cäsar Flaischlen, 1864-1920)

back to top

Spät ist es

Spät ist es - hinter dunklen Gipfeln
färbt golden sich der Wolken Flaum;
tiefrötlich steigt auch Buchenwipfeln
der Mond empor am Himmelssaum.
Der Wind fährt auf in Sprüngen, losen,
und spielet mit den weißen Rosen,
die rankend blühn am Fenster mir.
O säuselt, säuselt fort, ihr Lüfte,
und tragt getaucht in Blumendüfte
dies Lied und meinen Gruß zu ihr!

(Emanuel Geibel, 1815-1884)

back to top

Festmahlzeiten

Nun kommt die Zeit, da sich der Magen
vom großen Schlag erholen muss,
und dennoch hört man jeden sagen:
"Das Festmahl war ein Hochgenuss!"

Es läßt sich vage nur vermuten,
was da den Schlund herunterfuhr
an wilden Schweinen, Gänsen, Puten
an Sekt, Wein, Bier und Whisky pur.

Nun wälzt sich stöhnend auf dem Lager
mit seines Leibes Übermaß,
wer nicht armselig, karg und mager
nur Haferbrei zum Frühstück aß.

Mit edlen Lachsen, fetten Aalen
befaßte man sich zielbewußt;
jetzt stöhnt man auf in großen Qualen
vor Schmerzen unterhalb der Brust.

Uzaratropfen, Magenbitter
versucht man gegen solches Weh,
es folgt sodann ein halber Liter
von aufgebrühtem Fencheltee.

Und schließlich folgen Fastenkuren;
es schrumpft der ganze Unterleib.
Man gönnt sich nur noch Nahrungsspuren;
welch miserabler Zeitvertreib!

Doch eines konnte man erreichen:-
Durch Kleie, Gurken und Salat,
durch Selterswasser, Haferbreichen
man endlich abgenommen hat.

Nun kann man wieder fröhlich singen
und laufen über Berg und Tal,
doch freut man sich vor allen Dingen
schon auf das nächste Festtagsmahl !!!

(Trutzhart Irle)

Hinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Die Kopie oder die Vervielfältigung ist nur mit einer ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung des Verfassers erlaubt. Jedoch ist die private Nutzung zwecks eines Vortrages, einer Rede oder ähnlichem selbstverständlich gestattet.


back to top

Alles Gute zum Geburtstag

Zum Geburtstag alles Liebe
ein neues Jahr steht vor der Tür.
setzt das Leben auch mal Hiebe,
Und du fragst dich dann, wofür?

Manchmal ist der Sinn des Lebens,
das Fragen keine Antwort finden.
Such nicht danach; es ist vergebens,
sonst wirst du deine Freiheit binden.

Die Antwort ist auf deine Frage,
dass du die Lösung gar nicht siehst.
Lebe im Heute, alle Tage,
dass du dem Leben nicht entfliehst.

(Eingesendet und verfasst von Roland O. Spewak, Copyright by Roland O. Spewak)

back to top

Das Geburtstagskind

Liebes Geburtstagskind
Gestatte, dass an diesem Tage
auch ich hier ein paar Worte sage.
Denn 80 Jahre sind es wert.
dass man Dich hier gebührend ehrt.

Zunächst nun schmücke ich voll Lust
mit dieser Kette Deine Brust. (Kette dem Geburtstagskind umhängen)
Sie ist zwar nicht aus Edelstein
auch nicht aus Gold und Elfenbein,
vielmehr hab ich so mit der Zeit
die 80 Münzen aufgereiht.

Und jedes dieser Exemplare
steht hier für eines Deiner Jahre.
Doch Du erkennst wohl sicher leicht,
dass keine einer anderen gleicht.

Da gibt es nämlich manches Stück,
das glänzt und strahlt vor lauter Glück.
Und dieses steht dann für ein Jahr,
in dem man richtig glücklich war.

Daneben aber ist da doch
so manche dunkle Münze noch.
Und diese zeugt dann von den Jahren,
die sicher nicht die besten waren.

Es hat ja wohl in jedem Leben
stets Licht und Schatten mal gegeben.
Nun höre aber ganz privat,
von mir den wohlgemeinten Rat:

Zieh Dich mit diesem guten Stück
ins stille Kämmerlein zurück
und mach für Dich alleine nur
einmal Bilanz und Inventur.

Per Saldo wird sich dann ergeben,
es war doch ein erfülltes Leben.

Und nun zum Schluß, sag ich es offen -
laß uns doch für die Zukunft hoffen,
dass ich mit vielen Münzen Dir,
verlängern kann die Kette hier.

Bei diesen Münzen hätt' ich gerne,
dass hell sie leuchten wie die Sterne.

Das wünscht Ihnen zum diesen Fest ...

(Verfasser unbekannt)

back to top

Engelchen & Teufelchen

(Ein lustiger Vortrag für den runden Geburtstag)


Engel:

{Name}, liebes Geburtstagskind,
nein, wie schnell die Zeit verrinnt!
Will nicht in meinen Kopf hinein:
{40/50/ ... Jahre} sollst Du jetzt schon sein?!
Hast Dich wahrlich gut gehalten,
zählst noch lange nicht zu den Alten.
Jeder sieht es offenbar,
Du wirst sicher 100 Jahr!


Teufel:
{Name}, Du Geburtstagskind,
ja, die Zeit verrinnt geschwind!
{40/50/ ...} Jahre sind vertan
und das sieht man Dir auch an.
Die Jugend nennt Dich altes Eisen,
das Gegenteil musst Du beweisen!


Engel:
Das Antlitz männlich / weiblich und charmant,
als reife Frau / reifer Mann bist du bekannt.
Kühn die Nase, scharf der Blick,
stolz das Haupt auf dem Genick,
im Gesicht noch straffe Haut,
über'm Ohr dezent ergraut.


Teufel:
Dein Gesicht beherrscht der Zinken,
nach dem Sport sieht man Dich hinken
und die vielen Krähenfüß'
wirken wirklich nicht mehr süß!
Runzelig wird auch das Gesicht,
durch die Knochen zieht die Gicht!


Engel:
Den Frauen / Männern gefällst Du nach wie vor,
attraktiv von Zeh' bis Ohr!
Was sie auch zu lieben scheinen
den Elan in Deinen Beinen.


Teufel:
Auch frische Farb' am grauen Schopf
macht noch lange keinen jungen Kopf.
Das Rückgrad sich schon biegen tut,
man sieht's genau: Dir geht's nicht gut!


Engel:
Du meidest allzu viel Promille,
den Wein genießt Du in der Stille,
nichts entgeht dem wachen Ohr,
alles trägst Du mit Humor!


Teufel:
Du verträgst kaum noch Promille,
brauchst zum Lesen 'schon 'ne Brille,
kaum ein Laut dringt mehr ganz vor
an das langsam taube Ohr!


Engel:
Glücklich bist Du, liebst das Leben,
nimmst nicht nur, du kannst auch geben.


Teufel:
Täglich flippst Du dreimal aus,
sehnst Dich nach dem Irrenhaus
und selbst zu Hause, bei Deinen Lieben
lässt Dich auch niemand in Frieden.


Engel:
Auch ziemlich sexy sollst Du sein
die / der {Name des Partners} springt als Zeuge / Zeugin ein.
Im Liebesleben emsig, fleißig,
g'rad so als wärst Du noch 20!


Teufel:
Lässt Kopf und Schultern langsam hängen
und lässt dich auch zu nichts mehr drängen.
In der Liebe kein Verlangen,
die / der arme {Name des Partners} muss schon bangen!
So nähert sich mit Vehemenz
der Einbruch der Potenz.


Engel:
Mit {40/50/...} bist Du doch noch jung
jetzt geht's erst los, Du hast noch Schwung!
Glaub es mir und lass Dir raten,
mach Dich auf zu frischen Taten!
Richte Deinen Lebenssinn
immer auf die Zukunft hin!
Sollst Dich langsam vorbereiten
auf den Frühling, Deinen zweiten!


Teufel:
{Alter} bist Du, {Alter geteilt durch 10} mal zehn,
kannst bald nicht mehr richtig geh'n.
Hinterm Ofen sitzt Du dann,
schaust Dir alte Fotos an!
Winter wird's und es wird kälter,
täglich wirst Du alt und älter.
Langsam nähert sich Dein End',
Zeit wird's für's Testament!


Engel:
Geh nun weiter - sorgenfrei
heiter in die Runde zwei!
Halt' Dich außerdem gesund
für die große Freundesrund.


Teufel:
Jetzt schon bist Du alt und faltig,
später krumm und ungestaltig.
Bis Dich dann bei Nacht und Tag
keiner richtig leiden mag!


Engel:
Hier beim {Alter}-er Gelage,
heut' an Deinem Jubeltage,
wünschen alle Deine Gäste
Dir von Herzen nur das Beste.


Teufel:
Alle, die hier mit Dir trauern,
voller Falschheit Dich bedauern,
heucheln Freundschaft - währenddessen
alle gratis saufen, fressen!


Engel:
Bleibe froh und glaub getrost
an die Zukunft: Prost!


Teufel:
Bleibt auch Dir nur mehr der Trost
in der Flasche - Alte / Alter - Prost!

(Verfasser unbekannt)


back to top

Der Freundin zum Geburtstag

Heut an deinem Geburtstage
wünsche ich das Beste dir,
dass dein Herz stets für mich schlage,
(liebe ...), wünsch ich mir!
Könntest du ins Herz mir blicken,
meine heiße Liebe sehn,
oh, ich würd, dich zu beglücken,
gerne alle Wege gehn!
Mögen noch der Tage viele
glücklich uns beisammen sehn
und wir hin zum schönen Ziele
Hand in Hand verschlungen gehn!

(Unbekannter Verfasser, 19. Jahrhundert)

back to top

Das Alter und die Weisheit

Ich treffe wen und nicke, weil er grüßt,
wenn ich nur seinen Namen wüßt'?
Ich forsche, denke nach,
nichts rührt sich da zu meiner Schmach.
Da sag' ich mir ganz still und leise -
das Alter kommt auf seine Weise.

Vom dritten Stock steig' ich herunter,
geh auf die Straße frisch und munter.
Da plötzlich frag' ich mich verdrossen,
hab ich auch wirklich abgeschlossen?
Du könntest schwören einen Eid,
steigst doch hinauf zu deinem Leid.
Da sag' ich mir ganz still und leise -
das Alter kommt auf seine Weise.

Brauchst du mal etwas aus dem Schrank -
der gut gefüllt ist - Gott sei Dank!
Kaum hast geöffnet du die Tür,
da fragst du dich: Was wollt ich hier?
Verstört bist du, dass in Sekunden,
was du vorgehabt, entschwunden.
Da ruft es aus dem Hinterhalt -
Mensch, jetzt wirst du wirklich alt

Benutzt du mal dein Bügeleisen
und gehst anschließend gleich auf Reisen,
drei Wochen bangst du, ungelogen -
hab ich den Stecker raus gezogen?
Sitzt der noch etwa in der Wand?
Bin ich inzwischen abgebrannt?
Da ruft es aus dem Hinterhalt -
Mensch, jetzt wirst du wirklich alt

Und kommst du dann woanders hin,
bewegst du gleich in deinem Sinn,
dein Sparbuch bestens zu verstecken,
damit kein Dieb es kann entdecken.
Brauchst du dann Geld hast du indessen,
den heimlich Platz total vergessen.
Oh Gott, stöhnst du ganz starr vor Schreck,
was soll ich tun, mein Geld ist weg!
Da ruft es aus dem Hinterhalt -
Mensch, jetzt wirst du wirklich alt

Zum Frühstück nimmst du drei Tabletten,
die sollen dein Gedächtnis retten.
Du fragst dich plötzlich ganz benommen,
hab ich sie eigentlich genommen?
Ja ist mein Denken denn noch dicht?
Und zwei mal nehmen darf ich nicht.
Da ruft es aus dem Hinterhalt -
Mensch, jetzt wirst du wirklich alt

Ich muss nicht mehr dem Glück nachjagen,
kann friedvoll umgehen mit den Tagen.
Kann reisen wann ich will und bleiben,
mit Spaß und Spiel die Zeit vertreiben.
Kann Sympathie verstreun und Freundschaft pflegen
mich selbst und mein Wehwehchen hegen.
Da sag ich mir ganz still und leise:
Nun Alter, komm und mach mich weise!

(Verfasser unbekannt)

back to top

Der Mann


back to top


Die Tasse

Die Waren befinden sich in einem Geschenkekorb und werden nach und nach herausgenommen.


Wir schenken Dir, und das ist Klasse
diese schöne, dicke, grosse Tasse.

hast Du mal Sorgen, tut Dir was weh,
dann trink aus dieser Tasse Tee.

Bist Du mal müde und schläfst nicht ein,
dann trink aus dieser Tasse Wein.

hast Du mit der Verdauung Mühe,
dann trink aus dieser Tasse Brühe.

Zur Sommerzeit, wenn Durst dich schafft,
dann trink aus dieser Tasse Saft.

Scheint Dir die Welt mal grau und fade,
trink aus der Tasse Schokolade.

Ein netter Mensch wie ich und Du,
trinkt aus der Tasse Milch von der Kuh.

Wir glauben auch, dass es Dir schmeckt,
trinkst Du aus dieser Tasse Sekt.

Sitzt Du mal traurig auf dem Hocker,
dann trink aus dieser Tasse Mocca.

Willst Du lustig sein, in froher Runde hier,
dann trink aus dieser Tasse Bier.

Und zwickt es Dich, mal hinten oder voorn,
dann trink aus dieser Flasche Korn.

Fällst Du dann immer noch nicht um,
dann trink aus dieser Tasse Rum.

Es bringt Dich täglich wieder nach vorn,
löffelst Du aus der Tasse Müsli vom Korn.

Nimm Blumensamen und streu Erde drauf,
dann gehen in dieser Tasse Blumen auf.

Für allen Krimskrams, Knöpfe, Nadeln, Band,
ist diese Tasse gut zur Hand.

Und willst Du Deine Pfennige sparen,
diese Tasse hilft Dir, sie aufzubewahren.

Auf Reisen ist sie grosse Klasse,
diese schöne, dicke, grosse Tasse.

Drum soll für alle Lebenszeiten,
diese Tasse Dich begleiten.


Der Korb ist leer, doch lass Dir sagen,
demnächst kannst Du damit,
Äpfel und Brötchen nach Hause tragen !!!!

(Verfasser unbekannt)


back to top

Kein Geburtstag an Sie

Wann du geboren, weiß ich nicht,
will's wissen nicht, wenn ich's auch fände,
sei mir ein Kreis, ein ew'ges Licht,
wie ohne Anfang, so ohn' Ende!

(Justinus Kerner, 1833)

back to top

Mit Verstand

Mit Verstand den Kognak schlürfen,
froh sein, dass wir leben dürfen,
eine hübsche Jungfer küssen,
nie sich sklavisch ducken müssen,
Freundschaft mit dem Freude pflegen,
möglichst sich normal bewegen,
keinem die Erfolge neiden,
dankbar werden und bescheiden:
aber, mit sich selbst im klaren,
dennoch seinen Stolz bewahren;
die Talente frei entfalten,
kritisch sich und wach verhalten,
gegen die Vergreisung kämpfen,
seine eigene Stimme dämpfen,
auch die Gegner gelten lassen,
weder sich noch andere hassen,
niemals wegen Kleinigkeiten,
blau sich ärgern oder streiten,
oder hypochondrisch werden,
und sein Glück damit gefährden;
sondern still den Kognak schlürfen
und, solange wir's noch dürfen,
die erwähnte Jungfer küssen;
das ist alles, was wir wollen,
respektive können sollen,
respektive können müssen!

(Eingesendet von Juliane Klein)

back to top

Was soll ich jetzt tun?

Keiner deiner Gäste hat beim Kommen es versäumt,
Dir ein Geschenk zu überreichen, von dem Du geträumt.
Wir wollen Dir ja auch was schenken,
haben lange überlegt und sogar versucht zu denken.

Geld wäre vielleicht nicht so schlecht,
oder wäre eine Alternative recht?
Deine geheimsten Wünsche haben wir erfragt,
Verwandte und Bekannte haben sie uns gesagt.

Einen Kohlenhändler fragten wir ganz frei,
was wohl das richtige Geschenk für Dich sei.
Kohle, nur Kohle, auf Kohle stehst Du ganz bescheiden,
und alle anderen werden Dich darum beneiden.
Also haben wir mit Bedacht,
eine Tüte Kohle mitgebracht.

Doch unsere Bedenken waren nicht zu zerstreuen,
ob Du dich über die Kohle würdest freuen.
Einen Förster fragten wir ganz frei,
was wohl das richtige Geschenk für Dich sei.
Moos, nur Moos, auf Moos stehst Du ganz bescheiden,
und alle anderen werden Dich darum beneiden.
Also haben wir mit Bedacht
eine Tüte Moos Dir mitgebracht.

Doch unsere Bedenken waren nicht zu zerstreuen,
ob Du dich über Moos würdest freuen.
Eine Kindergärtnerin fragten wir darauf ganz frei,
was wohl das richtige Geschenk für Dich sei.
Knete, nur Knete, auf Knete stehst Du ganz bescheiden
und alle anderen werden Dich darum beneiden.
Also haben wir mit Bedacht
eine Tüte Knete mitgebracht.

Doch unsere Bedenken waren nicht zu zerstreuen,
ob Du dich über Knete würdest freuen.
Die Zoohandlung fragten wir ganz frei,
was wohl das richtige Geschenk für Dich sei.
Mäuse, nur Mäuse, auf Mäuse stehst Du ganz bescheiden
und alle anderen werden Dich darum beneiden.
Also haben wir mit Bedacht
eine Tüte Mäuse mitgebracht.

Doch unsere Bedenken waren nicht zu zerstreuen,
ob Du dich über Mäuse würdest freuen.
Wir fragten in der Kiesbaggerei ganz frei,
was wohl das richtige Geschenk für Dich sei.
Kies, nur Kies, auf Kies stehst Du ganz bescheiden
und alle anderen werden Dich darum beneiden.
Also haben wir mit Bedacht
eine Tüte Kies mitgebracht.

Doch unsere Bedenken waren nicht zu zerstreuen,
ob Du dich über Kies würdest freuen.
Deine Mutter fragten wir ganz frei,
was wohl das richtige Geschenk für Dich sei.
Flocken, nur Flocken, auf Flocken stehst Du ganz bescheiden
und alle anderen werden Dich darum beneiden.
Also haben wir mit Bedacht
eine Tüte Flocken mitgebracht.

Doch unsere Bedenken waren nicht zu zerstreuen,
ob Du dich über Flocken würdest freuen.
Wir fragten Bei Hoch- und Tiefbau in Köln ganz frei,
was wohl das richtige Geschenk für Dich sei.
Schotter, nur Schotter, auf Schotter stehst Du ganz bescheiden
und alle anderen werden Dich darum beneiden.
Also haben wir mit Bedacht
eine Tüte Schotter mitgebracht.

Doch unsere Bedenken waren nicht zu zerstreuen,
ob Du dich über Schotter würdest freuen.
Wir fragten den Schornsteinfeger ganz frei,
was wohl das richtige Geschenk für Dich sei.
Asche, nur Asche, auf Asche stehst Du ganz bescheiden
und alle anderen werden Dich darum beneiden.
Also haben wir mit Bedacht
eine Tüte Asche mitgebracht.

Doch unsere Bedenken waren nicht zu zerstreuen,
ob Du dich über Asche würdest freuen.
Als letztes fragten wir Herta ganz frei,
was wohl das richtige Geschenk für Dich sei.
Scheine, nur Scheine, auf Scheine stehst Du ganz bescheiden
und alle anderen werden Dich darum beneiden.
Also haben wir mit Bedacht
eine Tüte Scheine mitgebracht.

Jetzt haben sich auch unsere Bedenken zerstreut,
wir hoffen nun, dass das Geschenk erfreut.
Denn ohne Kohle, Asche, Schotter oder Moos,
ohne Knete, Mäuse oder Flocken ist nichts los
denn die bringen Dich immer schnell auf die Beine.

(Eingesendet von Juliane Klein)

back to top


Weitere Informationen

Formular

Wir sind immer an kreativen Texten zum Thema " Geburtstagsglückwünsche oder Geburtstagsgedichte " interessiert. Also sollten Sie originelle und selbstgeschriebene Texte besitzen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns ihre Zeilen zu senden würden. Im Anschluss werden wir gerne ihre Werke ihrem Wunsch entsprechend in dieser Rubrik veröffentlichen. Das Kontaktformular auf diesem Internetportal steht Ihnen zu diesem Zweck selbstverständlich zur Verfügung.