Hochzeitsstrauß

 

 

 

Hochzeitsgedichte Feier

Hochzeitsglückwünsche und Hochzeitsgedichte

Die Hochzeit - Der schönste Tag im Leben eines jeden Menschens. Aus diesem Grund sollten Sie sich besondere Mühe geben, wenn Sie das Brautpaar beglückwünschen möchten. Romantische Hochzeitsgedichte oder liebevolle Hochzeitsglückwünsche für die Glückwunschkarte kommen immer gut an. Oder wie wäre es mit einem lustigen Vortrag auf der Feier? Hier finden Sie viele schöne Anregungen dazu.


Seiteninhalt: Gedichte und Glückwünsche zur Hochzeit

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Der Mund (Wilhelm Busch)

Zur Hochzeit (Joseph Freiherr von Eichendorff)

Komm heraus (Clemens Bretano)

Das nimmer trübe Ungemach (Theodor Fontane)

Das Ehebarometer (Ein amüsantes Hochzeitsgedicht)

Hochzeit (Heinrich Heine)

Die Hochzeit (Eduard Mörike)

Hochzeitslied (Johann Wolfgang von Goethe)

Einladung (Johann Wolfgang von Goethe)

Hochzeit (Wilhelm Busch)

Im Mittelalter (C. Schablitzky)

Ein Hochzeitsgedicht/ Hochzeitslied (Juliane Klein)


Hochzeitsgedichte und Vorträge zur Hochzeit

Blumen zum Geburtstag

Oft ist es sinnvoll, die Glückwünsche mit einem passenden Gedicht zu veredeln. Aus diesem Grund finden Sie hier zahlreiche Hochzeitsgedichte, um ihre Glückwunschkarte zu vervollständigen. Oder suchen Sie einige lustige Zeilen, die Sie als Hochzeitsgruß auf der Feier vortragen können? Hier finden Sie beides. Hochzeitsglückwünsche sowie Hochzeitsgedichte und Vorträge, die als Sketch vorgetragen werden können. Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen der Webmaster "Gedichtepark.de"

Der Mund (Wilhelm Busch)

Es wird behauptet und mit Grund,
ein nützlich Werkzeug sei der Mund!
Zum ersten: Wenn es grad vonnöten,
kann man ihn spitzen, um zu flöten.
Sitzt dann der Schatz auch mal allein,
dies wird ihm Unterhaltung sein!
Zum zweiten lässt der Mund sich brauchen,
wenn's irgend passend, um zu rauchen.
Dies kannst du deinem guten Gatten,
der darum bittet, wohl gestatten.

Zum dritten ist es kein Verbrechen,
den Mund zu öffnen, um zu sprechen.
Vermeide nur Gemütserregung,
sprich lieber sanft mit Überlegung,
denn mancher hat sich schon beklagt:
"Ach hätt' ich das doch nicht gesagt!"

Zum vierten, wie wir alle wissen,
so eignet sich der Mund zum Küssen.
Sei's offen oder sei's verhohlen,
gegeben oder nur gestohlen,
ausdrücklich oder nebenher,
beim Scheiden oder Wiederkehr,
im Frieden und in Kriegeszeiten:
Ein Kuss hat seine guten Seiten!

Zum Schluss jedoch nicht zu vergessen:
Hauptsächlich dient der Mund zum Essen!
Gar lieblich dringen aus der Küche
bis an das Herz die Wohlgerüche.
Hier kann die Zunge fein und scharf
sich nützlich machen, und sie darf!

Hier durch Gebröttel und Gebrittel
bereitet man die Zaubermittel
in Töpfen, Pfannen oder Kesseln,
um ewig den Gemahl zu fesseln.
Von hier aus herrscht mit schlauem Sinn
die Haus- und Herzenskönigin.

Lieb's Bräutchen! Halt dich wohlgemut,
regiere mild - und koche gut!

(Wilhelm Busch)

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Zur Hochzeit (Joseph Freiherr von Eichendorff)

Was das für ein Gezwitscher ist!
Durchs Blau die Schwalben zucken
und schrei'n: Sie haben sich geküßt!",
vom Baum Rotkehlchen gucken.

Der Storch stolziert von Bein zu Bein;
Da muß ich fischen gehen -
der Abend wie im Traum darein
schaut von den stillen Höhen.

Und wie im Traume von den Höhen
seh ich Nachts meiner Liebsten Haus,
die Wolken darüber gehen
und löschen die Sterne aus.

(Joseph Freiherr von Eichendorff)

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Komm heraus (Clemens Bretano)

Die Gespielen

Komm heraus, komm heraus, o du schöne, schöne Braut,
Deine guten Tage sind nun alle, alle aus.
Dein Schleierlein weht so feucht und tränenschwer,
O wie weinet die schöne Braut so sehr!
Mußt die Mägdlein lassen stehn,
Mußt nun zu den Frauen gehn.

Die Lilienfräulein

Ihr klugen Jungfraun zieht hinaus,
Die Lampen sind geschmücket,
Ans Herz den reinen Blumenstrauß
Der Bräutigam nun drücket,
Ihr Lilien gebt der Braut Geleit,
Ihr tragt ein schönres Ehrenkleid,
Ein hochzeitlicheres Geschmeid,
Als Salomo in Herrlichkeit.

Die Gespielen

Lege an, lege an heut auf kurze, kurze Zeit
Deine Seidenröslein, dein reiches Brustgeschmeid,
Dein Schleierlein weht so feucht und tränenschwer,
O wie weinet die schöne Braut so sehr!
Mußt die Zöpflein schließen ein
Unterm goldnen Häubelein.

Die Lilienfräulein

Heb an du liebe Nachtigall

Dein kunstreich Figurieren,
Hilf uns mit deinem süßen Schall
Das Brautlied musizieren,
Das Lerchlein soll sein - dir, dir, dir,
Dir Gott sei Lob& - auch für und für
Erschwingen in dem höchsten Ton
Bis auf zu Gott im Himmelsthron.

Die Gespielen

Lache nicht, lache nicht, deine Gold- und Perlenschuh,
Werden dich schon drücken, sind eng genug dazu,
Dein Schleierlein weht so feucht und tränenschwer,
O wie weinet die schöne Braut so sehr!
Wenn die andern tanzen gehn,
Mußt du bei der Wiege stehn.

Die Lilienfräulein

Du blauer Himmel spann' ein Zelt,
Den Bräutigam zu grüßen,
Ihr Blümlein webet übers Feld
Den Teppich ihm zu Füßen,
Ihr Lüftlein reget dann geschwind
Die Glöcklein, daß sie duftend lind
Tau-Perlen streuen auf der Au
Ums arme Kind von Hennegau.

Die Gespielen

Winke nur, winke nur, sind gar leichte, leichte Wink,
Bis den Finger drücket der goldne Treuering.
Dein Schleierlein weht so feucht und tränenschwer,
O wie weinet die schöne Braut so sehr!
Ringlein sehn heute lieblich aus,
Morgen werden Fesseln draus.

Die Lilienfräulein

Wir Lilien aus dem Liliental,
Wir kehren einstens wieder,
Dann in ein Bettchen eng und schmal
Sinkt müd dein Brautkleid nieder,
Dann naht der Seelenbräutigam
Das Lamm von königlichem Stamm,

Und wer ihm nicht entgegengeht,
Bleibt unerhört und unerhöht.

Die Gespielen

Springe heut, springe heut deinen letzten, letzten Tanz,
Welken erst die Rosen, stechen Dornen in dem Kranz,
Dein Schleierlein weht so feucht und tränenschwer,
O wie weinet die schöne Braut so sehr!
Mußt die Blümlein lassen stehn,
Mußt nun auf den Acker gehen.

Die Lilienfräulein

Führt sternenreine Engellein
Die Braut auf guter Weide,
Durch Lieb und Leid, bis klar und rein
Der Geist im Lilienkleide
Sich scheidet von dem Dornental
Und mit uns singt beim Hochzeitsmahl:
O Stern und Blume, Geist und Kleid
Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit!

(Clemens Brentano (Maria))


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Das nimmer trübe Ungemach (Theodor Fontane, 1819-1888)

Dass nimmer trübe Ungemach,
dass fern euch bleibe Not und Schmach,
dass nie ihr eine Träne weint,
dass stets in Liebe ihr vereint,
dass stets ihr aller Sorgen bar,
das wünsch' ich dem verlobten Paar!

(Theodor Fontane, 1819-1888)

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Das Ehebarometer (unbekannter Verfasser)

In der Ehe gibt's ein Barometer,
das Euch zeigt das täglich Wetter,
und damit Ihr Ihn sollt kennen,
wird' ich euch die Skala nennen:

Kriegt das Weibchen neue Kleider,
ist der Himmel klar und heiter.

Lässt der Mann sich nicht bewegen,
mit der Frau zum Tanz zu geh'n,
gibt's gewalt'gen Tränenregen
und die Sonn' lässt sich nicht seh'n.

Geht der Mann allein zum Bier,
steht der Sturmwind vor der Tür,
will er sich die Kehle feuchten,
gibt es starkes Wetterleuchten.

Wenn Freunde Ihn besuchen wollen,
hört man dumpfes Donnergrollen.

Damit sich zeigt der Sonnenschein
und die Luft sei klar und rein
lasst uns jetzt die Gläser heben:
"Hoch soll unser Brautpaar leben!"

Gab es auch manch schwere Stunde,
blies der Sturm um Euer Haus,
mit Euch ist das Glück im Bunde,
jedenfalls sieht es so aus.

Für die kommenden Gezeiten
sei beschert Euch Gutes nur,
Glück soll weiter Euch begleiten,
bis zur letzten Inventur.

Habt noch viele schöne Stunden,
auch noch manchen Höhenflug,
bleibt so lang in Lieb verbunden,
bis Gott sagt: Jetzt ist es genug".

(unbekannter Verfasser)


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Hochzeit (Heinrich Heine)

Das ist ein Flöten und Geigen,
Trompeten schmettern drein;
Da tanzt den Hochzeitreigen
Die Herzallerliebste mein.

Das ist ein Klingen und Dröhnen
Von Pauken und Schalmein;
Dazwischen schluchzen und stöhnen
Die guten Engelein.

(Heinrich Heine)

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Die Hochzeit (Eduard Mörike)

Aufgeschmückt ist der Freudensaal.
Lichterhell, bunt, in laulicher Sommernacht
Stehet das offene Gartengezelte;
Säulengleich steigen,
Reichlich durchwirket mit Laubwerk,
Die stolzen Leiber
Sechs gezähmter, riesige Schlangen,
Tragend und stützend das
Leicht gegitterte Dach.

Aber die Braut noch wartet bescheiden
In dem Kämmerlein ihres Hauses.
Endlich bewegt sich der Zug der Hochzeit,
Fackeln tragend,
Feierlich stumm.
Und in der Mitte,
Mich an der linken Hand,
Schwarzgekleidet geht einfach die Braut;
Schöngefaltet ein Scharlachtuch
Liegt um den zierlichen Kopf geschlagen.
Lächelnd geht sie dahin;
Das Mahl schon duftet.

Später, im Lärmen des Fests,
Stahlen wir seitwärts uns beide
Weg, nach den Schatten des Gartens wandelnd,
Wo im Gebüsche die Rosen brannten,
Wo der Mondstrahl um Lilien zuckte,
Wo die Bäume vom Nachttau troffen.

Und nun strich sie mir, stillestehend,
Seltsamen Blicks mit dem Finger die Schläfe:
Aber gestärkt vom Wunderschlafe
Bin ich erwacht zu glückseligen Tagen,
Führte die seltsame Braut in mein Haus ein.

(Eduard Mörike)


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Hochzeitslied (Johann Wolfgang von Goethe)

Wir singen und sagen vom Grafen so gern,
Der hier in dem Schlosse gehauset,
Da, wo ihr den Enkel des seligen Herrn,
Den heute vermählten, beschmauset.
Nun hatte sich jener im heiligen Krieg
Zu Ehren gestritten durch mannigen Sieg,
Und als er zu Hause vom Rösselein stieg,
Da fand er sein Schlösselein oben;
Doch Diener und Habe zerstoben.

Da bist du nun, Gräflein, da bist du zu Haus:
Das Heimische findest du schlimmer!
Zum Fenster, da ziehen die Winde hinaus,
Sie kommen durch alle die Zimmer.
»Was wäre zu tun in der herbstlichen Nacht?
So hab ich doch manche noch schlimmer vollbracht,
Der Morgen hat alles wohl besser gemacht.
Drum rasch bei der mondlichen Helle
Ins Bett, in das Stroh, ins Gestelle!«

Und als er im willigen Schummer so lag,
Bewegt es sich unter dem Bette.
»Die Ratte, die raschle, solange sie mag!
Ja, wenn sie ein Bröselein hätte!«
Doch siehe! da stehet ein winziger Wicht
Ein Zwerglein so zierlich mit Ampelenlicht,
Mit Rednergebärden und Sprechergewicht,
Zum Fuß des ermüdeten Grafen,
Der, schläft er nicht, möcht er doch schlafen.

»Wir haben uns Feste hier oben erlaubt,
Seitdem du die Zimmer verlassen,
Und weil wir dich weit in der Ferne geglaubt,
So dachten wir eben zu prassen.
Und wenn du vergönnest und wenn dir nicht graut,
So schmausen die Zwerge, behaglich und laut,
Zu Ehren der reichen, der niedlichen Braut.«
Der Graf im Behagen des Traumes:
»Bedienet euch immer des Raumes!«

Da kommen drei Reiter, sie reiten hervor,
Die unter dem Bette gehalten;
Dann folget ein singendes, klingendes Chor
Possierlicher, kleiner Gestalten;
Und Wagen auf Wagen mit allem Gerät,
Daß einem so Hören als Sehen vergeht,
Wie's nur in den Schlössern der Könige steht;
Zuletzt auf vergoldetem Wagen
Die Braut und die Gäste getragen.

So rennet nun alles in vollem Galopp
Und kürt sich im Saale sein Plätzchen;
Zum Drehen und Walzen und lustigen Hopp
Erkieset sich jeder ein Schätzchen.
Da pfeift es und geigt es und klinget und klirrt,
Da ringelts und schleift es und rauschet und wirrt,
Da pisperts und knisterts und flisterts und schwirrt;
Das Gräflein, es blicket hinüber,
Es dünkt ihn, als läg er im Fieber.

Nun dappelts und rappelts und klapperts im Saal
Von Bänken und Stühlen und Tischen,
Da will nun ein jeder am festlichen Mahl
Sich neben dem Liebchen erfrischen;
Sie tragen die Würste, die Schinken so klein
Und Braten und Fisch und Geflügel herein,
Es kreiset beständig der köstliche Wein;
Das toset und koset so lange,
Verschwindet zuletzt mit Gesange.

Und sollen wir singen, was weiter geschehn,
So schweige das Toben und Tosen!
Denn was er, so artig, im Kleinen gesehn,
Erfuhr er, genoß er im Großen.
Trompeten und klingender, singender Schall
Und Wagen und Reiter und bräutlicher Schwall,
Sie kommen und zeigen und neigen sich all,
Unzählige, selige Leute.
So ging es und geht es noch heute.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832)


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Einladung (Johann Wolfgang von Goethe)

Mußt nicht vor dem Tage fliehen:
Denn der Tag den du ereilest
Ist nicht besser als der heut'ge;
Aber wenn du froh verweilest
Wo ich mir die Welt beseit'ge,
Um die Welt an mich zu ziehen;
Bist du gleich mit mir geborgen,
Heut ist heute, morgen morgen,
Und was folgt und was vergangen
Reißt nicht hin und bleibt nicht hangen.
Bleibe du, mein Allerliebstes,
Denn du bringst es und du giebst es.

Daß Suleika von Jussuff entzückt war
Ist keine Kunst,
Er war jung, Jugend hat Gunst,
Er war schön, sie sagen zum Entzücken,
Schön war sie, konnten einander beglücken.
Aber daß du, die so lange mir erharrt war,
Feurige Jugendblicke mir schickst,
Jetzt mich liebst, mich später beglückst,
Das sollen meine Lieder preißen
Sollst mir ewig Suleika heißen.

Da du nun Suleika heißest
Sollt ich auch benamset seyn,
Wenn du deinen Geliebten preisest,
Hatem! das soll der Name seyn.
Nur daß man mich daran erkennet,
Keine Anmaßung soll es seyn.
Wer sich St. Georgenritter nennet
Denkt nicht gleich Sanct Georg zu seyn.
Nicht Hatem Thai, nicht der Alles Gebende
Kann ich in meiner Armuth seyn,
Hatem Zograi nicht, der reichlichst Lebende
Von allen Dichtern, möcht' ich seyn.
Aber beyde doch im Auge zu haben
Es wird nicht ganz verwerflich seyn:
Zu nehmen, zu geben des Glückes Gaben
Wird immer ein groß Vergnügen seyn.
Sich liebend an einander zu laben
Wird Paradieses Wonne seyn.

(Johann Wolfgang von Goethe)


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Hochzeit (Wilhelm Busch)

Die Liebe war nicht geringe.
Sie wurden ordentlich blaß;
Sie sagten sich tausend Dinge
Und wußten noch immer was.

Sie mußten sich lange quälen,
Doch schließlich kam's dazu,
Daß sie sich konnten vermählen.
Jetzt haben die Seelen Ruh.

Bei eines Strumpfes Bereitung
Sitzt sie im Morgenhabit;
Er liest in der Kölnischen Zeitung
Und teilt ihr das Nötige mit.

(Wilhelm Busch, 1832 - 1908)

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Im Mittelalter (C. Schablitzky)

Im Mittelalter war's noch schlecht,
da hatten Frauen gar kein Recht.
Sie wurden - ach du liebe Zeit,
dem ersten besten Mann verfreit.
Da half kein Stöhnen,Grunzen:
es zählten nur allein Penunzen.
So dacht' auch Ritter Rußig
und sprach: "Heiraten muss ich!"
Er nahm ein Weib, jedoch o Graus!
Er kam nicht aus der Rüstung raus.
Sie hatte nicht viel gekostet
und war total verrostet.
Niemand hat Hilfe ihm gebracht.
Dem Paar blieb in der Hochzeitsnacht
nur Beten und dann Fasten.
Ob die zusammen passten?
Bei euch gab's andere Probleme,
da war ein Knistern und Gesehne,
da war die Liebe mit im Spiele,
es ging auch nicht ums Geld das viele.
Raymond wollt ein Frauchen hübsch und fein,
die Ingrid sollt die Seine sein.
Und als er sich ihr Herz genommen,
ist er schnell aus dem Anzug gekommen.
Danach nahm alles seinen Lauf;
die Liebe höret nimmer auf!
In zwanzig Jahr sei's noch wie heut.
Wir wünschen Euch eine glückliche Zeit.

(C. Schablitzky)


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Ein Hochzeitsgedicht/ Hochzeitslied (Juliane Klein)

Melodie: Alle Vögel sind schon da .....

Alle Gäste groß und klein
geben sich ein Stelldichein.
Freu'n sich fröhlich wahr für wahr
mit dem lieben Jubelpaar.
Kinder, das ist wunderschön,
's ist, um auf dem Kopf zu steh'n.

------- ist die Jubelbraut,
seht, wie sie so fröhlich schaut.
------- ist ihr lieber Mann,
er tut alles, was er kann.
Kinder, das ist wunderschön,
's ist, um auf dem Kopf zu steh'n.

Freude soll stets bei Euch sein,
wünschen wir hier vom Verein.
Das ist schön und ist auch gut,
gibt Euch beiden frohen Mut.
Kinder, das ist wunderschön,
's ist, um auf dem Kopf zu steh'n.

Ja Ihr lieben Leute hier,
bei dem Gläschen Wein und Bier,
feiern heute ja auf's Best'
dieses schöne Jubelfest.
Kinder, das ist wunderschön,
's ist, um auf dem Kopf zu steh'n.

Unser'm lieben Jubelpaar
wünschen wir noch viele Jahr.
Gesundheit und noch vieles mehr,
wünschen wir Euch alle sehr.
Kinder, das ist wunderschön,
's ist, um auf dem Kopf zu steh'n.

Hebt das Glas und stoßet an
auf das Paar und denket dran,
daß auf dieser schönen Welt,
Freud' soll herschen, nicht das Geld.
Kinder, das ist wunderschön,
's ist, um auf dem Kopf zu steh'n.

Nun, Du liebes Jubelpaar,
sind am End' wir, das ist klar.
Winde sollen niemals weh'n,
fest sollt Ihr zusammensteh'n.
Kinder, das ist wunderschön,
's ist, um auf dem Kopf zu steh'n.

(Juliane Klein)

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